VW Beetle + Elektroantrieb = E-Bugster – der Star der NAIAS 2012!

Januar 9, 2012 in Fahrzeugvorstellung, Volkswagen

Für viele Menschen ist er das sympathischste Auto der Neuzeit: The Beetle! Nachfolger einer automobilen Ikone. Weltpremiere im April 2011 in New York, Markteinführung im Oktober. Seitdem ist der sportlichste Beetle aller Zeiten am Start – bis zu 147 kW / 200 PS stark. Und weil die Abstimmung aller Beetle-Versionen auf Agilität setzt, machen auch die Varianten mit weniger PS (in Amerika ab 125 kW / 170 PS, in Europa ab 77 kW / 105 PS) Meile für Meile, Kilometer für Kilometer, einfach nur Spaß. Jetzt zeigt Volkswagen auf der North American International Auto Show in Detroit, dass sich diese Sportlichkeit auch auf einen Beetle mit reinem Elektroantrieb übertragen lässt. Eigens dafür wurde der VW E-Bugster entwickelt. Ein zweisitziger Beetle-Speedster, 85 kW stark, in 10,9 Sekunden 60 Meilen schnell, ohne jegliche Emissionen, aber mit schärfsten Proportionen.

© 2012 Volkswagen

Das elektrische Herz des VW E-Bugster schlägt vorn; es wiegt lediglich 80 kg. Gespeichert wird die Energie zum Antrieb des Elektromotors in einer Lithium-Ionen-Batterie, deren Module sich platzsparend hinter den Vordersitzen befinden. Ihr Energiegehalt von 28,3 KWh ermöglicht in der urbanen Welt eine Reichweite von mindestens 180 Kilometer. Und diese Distanz ist selbst in einem riesigen Land wie den USA ausreichend, um das Gros der Pendler zu ihrem Arbeitsplatz und zurück zu bringen. Da der Volkswagen eine Schnellladefunktion besitzt, kann die Batterie an entsprechenden Ladestationen binnen 35 Minuten wieder „aufgetankt” werden. Zuhause lässt sich der Akku des VW E-Bugster zudem über die in Amerika üblichen 120-Volt-Steckdosen laden (230-Volt-Netz in Europa). Die Schnittstelle für das Ladekabel befindet sich im Bereich der C-Säule unter der normalen Tankklappe.

Dank eines neuen Combined Charging Systems – das in Kooperation der deutschen Automobilhersteller Audi, BMW, Daimler, Porsche und Volkswagen sowie der amerikanischen Partner Ford und General Motors / Opel entwickelt wurde – lässt sich der VW E-Bugster über die eine Schnittstelle mittels allen verfügbaren Ladearten „auftanken”. Möglich sind dabei das einphasige Laden mit Wechselstrom und das ultraschnelle Gleichstromladen an Stromtankstellen.

Damit entsteht ein neuer, einheitlicher Industriestandard für die Stecker künftiger Elektrofahrzeuge, der allen Herstellern zur Verfügung steht. Und diese Vereinheitlichung geht über den eigentlichen Stecker sogar hinaus: Im Combined Charging System sind die Ladesteuerung und die elektrische Architektur ebenfalls für alle Ladearten implementiert. Das senkt die Kosten und erleichtert die weltweite Verbreitung der Elektromobilität.

Wie viel Energie der Fahrer des VW E-Bugster gerade mit dem „Strompedal” abruft, erkennt er über eine Leistungsanzeige. Darüber hinaus gibt es eine Reichenweitenanzeige sowie ein Display mit dem Ladestatus der Batterie. Neu an Bord des Beetle ist zudem ein Instrument, über das der Fahrer die Rekuperationsintensität ablesen kann. Rekuperation steht für Bremsenergierückgewinnung: Sobald der Fahrer vom Gas geht und / oder bremst, wird kinetische Energie in Strom umgewandelt und via Batterie zwischengespeichert. Das vergrößert die Reichweite des VW E-Bugster. Die gesamte elektrische Antriebseinheit nennt Volkswagen übrigens Blue-e-Motion. Bereits 2013 wird unter dieser Bezeichnung unter anderem ein Golf in Serie gehen.

Bugster? Da klingelt was. Klar: Ragster! Das war im Januar 2005. Auch in Detroit. Da präsentierte Volkswagen einen New Beetle als Speedster mit flachem Ragtop (Faltschiebedach) – den Ragster. Eine Design-Vision für den Beetle von morgen. Breiter, flacher, sportlicher. 2005 hieß es zur Machbarkeit der Studie: „Alles ist denkbar!”. 2012 heißt es dagegen: „Alles ist machbar!” Denn die Idee des Ragster – breiter, flacher, sportlicher – wurde mit dem aktuellen Beetle im Oktober 2011 (bis auf das Ragtop) Realität. Steht noch ein Fragezeichen hinter dem Namen – VW E-Bugster? Das ist schnell geklärt: Eine Kombination aus der Zusatzbezeichnung „E” für Elektromodelle, dem amerikanischen Beetle-Spitznamen „Bug” und dem Gattungsbegriff „Speedster” für offene Zweisitzer.

Der VW E-Bugster ist ein Beetle, wie er dynamischer wohl kaum aussehen könnte. Eigentlich bereits ein Sportwagen. Weniger als 1.400 mm hoch; das sind rund 90 Millimeter weniger als beim permanent geschlossenen Beetle. Und schon der wirkt mit seinen scharf geschnittenen Proportionen verdammt kraftvoll. Die Breite (1.838 mm) wuchs um 30 mm; die Länge indes (4.278 mm) ist identisch. Der VW E-Bugster zeigt aus jedem Betrachtungswinkel eine ganz eigene Dynamik. Details der Serienversion wurden dabei um neue Design-Elemente ergänzt. Die Tatsache, dass die Studie dennoch wie aus einem Guss geformt auf der Straße steht, liegt an einer ganz einfachen Tatsache: Das Design-Team des Beetle hatte sämtliche Derivate der Zukunft schon während der Entwicklung des im Oktober 2011 eingeführten Serienmodells auf dem Radar der Möglichkeiten. Und so entstand unter anderem ein Speedster mit E-Motor, der VW E-Bugster.

© 2012 Volkswagen

Vorn fällt sofort die ebenso flache wie breite Frontscheibe auf, deren Glas sich seitlich bis über die A-Säulen erstreckt. Darüber hinaus differenziert sich der mit LED-Scheinwerfern ausgestattete VW E-Bugster über den komplett individualisierten Stoßfänger vom Serien-Beetle: Links und rechts von der zentralen Lüftungsöffnung integrierten die Designer in C-Form (rechts natürlich gespiegelt) LED-Bänder als Tagfahrlichter – seit des in Europa präsentierten e-up! (Concept Car) ist diese Form des Tagfahrlichtes eine Art Signet der Volkswagen Elektrofahrzeug-Studien. Im ebenfalls neu gestalteten Heckstoßfänger tauchen diese Design-Elemente in modifizierter Form als Rückstrahler auf. Dass Speedster-Heckscheiben keineswegs die Rundumsicht von Schießscharten bieten müssen, zeigt das Heckfenster des VW E-Bugster: Es ist extrem breit.

Ein Speedster braucht flache Scheiben und ein tiefes Dach. Der VW E-Bugster hat flache Scheiben und ein tiefes Dach! Scannen wir zuerst die Silhouette: Unter den typisch ausgestellten Radhäusern befinden sich auf 20 Zoll vergrößerte Derivate der 18-Zoll-Beetle-Felge „Twister”; die sind mit Reifen der Dimension 235/35 R 20 bestückt. Zwischen den Kotflügeln: das für die Beetle aller Zeiten typische „V” der Flanke. Vom Schweller aus wandert der Blick hoch über die große, glatte, homogene Fläche der Tür und die wie mit dem Messer gezogene Sicke oberhalb des Türgriffes. Wenige Zentimeter oberhalb dieser Stelle wird der Beetle zum Speedster: Die Designer verlängerten die Chromlinie der Fensterunterkante nach hinten; sie verläuft jetzt (wie einst beim New Beetle Cabriolet) von A-Säule zu A-Säule. Über diese Chromlinie spannt sich in einem flachen Bogen das Hardtop des „Bug”. Dem Dachradius folgt – im klassischen Speedster-Stil – die obere Begrenzung der Seitenscheiben. Die Höhe zwischen verchromter Fensterunterkante und oberster Dachlinie beträgt flache 400 Millimeter. Und so gehört es sich für einen Speedster!

© 2012 Volkswagen

Die Kombination aus Hightech und Dynamik spiegelt sich auch im Interieur wider. Sportsitze und ein in Wagenfarbe lackierter, durchgehender Mitteltunnel unterstreichen die Sportlichkeit des VW E-Bugster. Die Verwendung von Alu als Material für die Türöffner und Gurtführungen sowie das Design des Lenkrades im Leichtbaucharakter schaffen zudem eine direkte Verbindung zwischen Ex- und Interieur. Zum besonderen Erlebnis wird das Starten des VW E-Bugster. Hintergrund: Der Start-Stopp-Knopf setzt nicht nur den Wagen, sondern auch eine Lichtinszenierung in Gang, die das Interieur zunächst in ein weißes, dann in ein blaues Licht taucht. Von einem Impuls im Kombiinstrument ausgehend, öffnet sich dabei ein Lichtvorhang und eine nur einen Millimeter dünne Lichtlinie in den Türbrüstungen und rund um die Luftausströmer – eine Art optisches Erwachen des VW E-Bugster.

Der VW Jetta Hybrid 2012

Januar 9, 2012 in Fahrzeugvorstellung, Volkswagen

In Deutschland müssen wir noch lange warten, denn der Jetta Hybrid startet im November 2012 zuerst in Nordamerika. Nach dem Touareg Hybrid ist der Jetta Hybrid das zweite Modell des erfolgreichsten europäischen Automobilherstellers, unter dessen Motorhaube ein Antriebsmodul aus Benzin- und Elektromotor niedrigste Verbrauchswerte und eine in allen Bereichen ausgezeichnete Performance vereint. Beispiel Komfort: Der kultivierte TSI, eine neu konzipierte Abgasanlage, der Einsatz einer ebenfalls neu entwickelten Akustik-Frontscheibe, stärkere Seitenscheiben vorn und diverse weitere Maßnahmen führen in der Summe zum leisesten Auto, das Volkswagen jemals in dieser Klasse angeboten hat. Die Markteinführung der ebenso sportlichen wie umweltfreundlichen Limousine wird im November 2012 zuerst in den USA und Kanada erfolgen.

© Volkswagen 2012

Volkswagen setzt mit dem Jetta Hybrid erstmals in Amerika einen 1,4-Liter-Turbobenziner ein. Die TSI-Motoren von Volkswagen haben diverse Auszeichnungen gewonnen, darunter zuletzt 2011 einen der weltweit wichtigsten Preise für Motoren: den „Engine of the Year Award“. Aus exakt 1.395 cm3 entwickelt der in Europa bereits millionenfach verkaufte und selbst bei deutschem Autobahntempo extrem standfeste Downsizing-Vierzy­linder schon knapp über der Leerlaufdrehzahl (ab 1.400 U/min) ein Drehmoment von 250 Nm – damit übertrifft der TSI sogar die maximale Kraft des 2,5-Liter-Fünfzylinders im konventionell angetriebenen Jetta. Der Clou: Das maximale Drehmoment des TSI bleibt bis 3.500 U/min konstant auf diesem hohen Niveau. Zusammen mit dem Elektromotor ergibt sich so eine Antriebscharakteristik, die den neuen Jetta Hybrid als sportlichen Cruiser ausweist. Der TSI ist mit 98 kg2 übrigens ein Leichtgewicht.

Der TSI bildet zusammen mit dem Elektromotor und einer zwischen beiden Antrieben integrierten Trennkupplung, über die der Benziner beim rein elektrischen Fahren oder „Segeln“ (Rollen / Verzögern) komplett vom Antriebsstrang abgekoppelt wird, das Hybridmodul. Die Energie zum Antrieb des Elektromotors liefert eine Lithium-Ionen-Batterie. Das kompakte Akkusystem konnte hinter der Rücksitzbank integriert werden. Folge: keinerlei Einschränkung des Innenraumangebotes. Vom Aufbau her besteht die Batterie aus 60 Einzelzellen mit jeweils 5 Ah, die sich zu einer Nennspannung von 220 Volt und einer Kapazität von 1,1 kWh addieren. Gewicht: 35,8 kg2. Das permanente Wechselspiel von Entladung und Ladung im Hybridbetrieb erfordert eine leistungsfähige Batteriekühlung, die in diesem Fall durch einen direkt am Energiespeicher angebrachten Lüfter realisiert wird. Die Batterie ist darüber hinaus mit einem eigenen Managementsystem ausgestattet, das Sicherheits-, Diagnose- sowie Monitoring-Funktionen übernimmt und auch den Temperaturhaushalt steuert. Die bedarfsgerechte Regulierung des Lüfters (unter anderem in Abhängigkeit von der Außentemperatur und der jeweiligen Leistungsabforderung) ermöglicht einen Batteriebetrieb im stets optimalen Temperaturfenster. Spezielle Schutzsysteme schalten die Batterie zudem im Ruhezustand oder bei einem eventuellen Crash spannungsfrei.

Die Kraftübertragung auf die angetriebene Vorderachse managt ein automatisch und ebenso schnell wie effizient arbeitendes 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG). Einzigartig ist dabei die Kombination von Hybridantrieb und DSG, da hier Fahrspaß und Nachhaltigkeit zusammenführt werden. Das in Europa besonders beliebte und bewährte 7-Gang-Doppelkupp­lungsgetriebe bildet in dieser neuen Ausbaustufe mit 74 kg Gesamtgewicht und seiner sehr kompakten Bauweise den Benchmark in der Leistungsklasse bis 250 Nm. Fest steht: Dank der leichten Antriebs­komponenten erhöht sich das Gewicht des Jetta Hybrid trotz des Batteriesystems um lediglich ca. 100 kg2. Zusammen mit den zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen bei der Fahrzeugstruktur bringt der neue Jetta Hybrid weniger als 1.500 kg2 als Gesamtgewicht auf die Waage.

Ist die Batterie des Jetta Hybrid ausreichend geladen, kann der Volkswagen, wie skizziert, über eine Distanz von bis zu 1,3 Meilen (2,0 Kilometer) rein elektrisch und damit emissionsfrei bewegt werden. In den elektrischen Antriebsmodus wechselt der Jetta Hybrid entweder automatisch (bis 37 mph / 60 km/h) oder auf Knopfdruck (bis 44 mph / 70 km/h). Dazu aktiviert der Fahrer die E-Mode-Taste rechts vor dem Schalthebel. In beiden Fällen wird der TSI über eine Trennkupplung vom Antriebsstrang abgekoppelt, um so den Energieverbrauch zu senken und die elektrische Reichweite zu erhöhen. Etwa ein Drittel des Sparpotentials wird im Jetta Hybrid durch das elektrische Fahren realisiert. Beim Bremsen wechselt der Jetta Hybrid in einen Rekuperationsmodus, durch den kinetische Energie „aufgefangen“ und als Strom in die Batterie gespeist wird. Und so funktioniert es: Sobald der Fahrer zum Bremsen vom Gas geht, wird zunächst die Trennkupplung geöffnet, um den Motor abzukoppeln und somit auch in dieser Phase die Schleppmomentverluste zu reduzieren. Betätigt der Fahrer nun das Bremspedal, wird – abhängig vom Pedalweg – das generatorische Moment des Elektromotors erhöht und die so gewonnene elektrische Energie in der Batterie gespeichert. Die gespeicherte Energie steht im weiteren Verlauf zur Bordnetzstützung, zum elektrischen Fahren oder aber auch zum Boosten zur Verfügung. Die Wirkung der Rekuperation ist nicht zu unterschätzen – ein weiteres Drittel des mit dem Jetta Hybrid realisierten Sparpotentials geht auf ihr Konto!

In der Stadt schweigt der TSI so oft es geht. Sobald der Wagen im Stadt- oder Stop-and-go-Verkehr steht, der Fahrer dabei die Bremse tritt und die Batterie ausreichend geladen ist, wird der Benzinmotor des Volkswagen abgestellt – Heizung, Klimaanlage und elektrische Komfortsysteme wie etwa das Audiosystem arbeiten indes weiter. Interessant: Anders als bei konventionellen Systemen wird beim Jetta Hybrid der Benzinmotor nicht nur abgestellt, sondern auch hier via Trennkupplung vom Antriebsstrang getrennt, um beim erneuten Start des Autos – bei ausreichend geladener Batterie – alternativ zum Benzinbetrieb das Fahren im rein elektrischen Modus zu ermöglichen. Ein weiteres Drittel des Sparpotentials im Jetta Hybrid wird über das möglichst häufige Schweigen des TSI realisiert.

© Volkswagen 2012

Sobald der Fahrer bei höheren Geschwindigkeiten (bis 84 mph / 135 km/h) vom „Gas“ geht, wird der TSI abgeschaltet und ebenfalls via Trennkupplung vom Antriebsstrang abgekoppelt, um in diesem Fall die Schleppmomentverluste zu eliminieren. Die Folge: Der Jetta Hybrid rollt extrem lange und verbraucht dabei keinen Kraftstoff. Befindet sich der DSG-Schalthebel in der Getriebestufe „S“ oder der manuellen Schaltgasse, reagiert das Antriebssystem beim starken Gasgeben mit dem maximalen Schub. Gleiches gilt für den klassischen Kickdown (schnelles Durchtreten des Gaspedals bis zum Anschlag). In diesem Fall addieren sich die Power der E-Maschine und des TSI zu einer temporären Spitzenleistung von 125 kW / 170 PS, die via DSG an die Vorderräder weitergereicht wird. Im Fachjargon nennt sich das Zusammenspiel beider Motoren „Boosten“. Überholvorgänge können dank dieser Addition der Kräfte in kürzester Zeit erledigt werden; und das bietet ein Plus an aktiver Sicherheit. Bei schnelleren Fahrten und / oder nie­driger Batteriekapazität wird der Jetta Hybrid allein vom TSI-Motor angetrieben. In diesen Phasen wird der TSI zudem in einen wirkungsgradoptimierten Betriebspunkt verschoben; er liefert dabei mehr Kraft, als zum reinen Vortrieb des Volkswagen nötigt wäre. Und dieser Kraftüberschuss wird gezielt genutzt: Abhängig vom aktuellen Ladezustand des Akkus wird mit dem Überschuss via Elektromotor – der in diesem Fall als Generator fungiert – die Hochvolt-Batterie aufgeladen. Diese sogenannten aktiven Ladephasen sind im Wechselspiel mit den elektrischen Fahrphasen so ausgelegt, dass ein möglichst minimaler Verbrauch realisiert wird.

Alle relevanten Betriebszustände werden in den Instrumenten des Jetta Hybrid angezeigt. Der Fahrer ruft die Informationen über die Menüführung der neu gestalteten Instrumente ab. Im Menüpunkt „Hybrid“ wird die aktuelle Antriebsart via Energieflussanzeige dargestellt und die Richtung dabei schematisch in Form von Pfeilen visualisiert. Zusätzlich wird der Batterieladezustand eingeblendet. Direkt unterhalb der Energieflussanzeige befindet sich im Screen das sogenannte ePowermeter – es zeigt die relative Leistung des Elektromotors an. Das ePowermeter ist nur in den Betriebsmodi „elektrisches Fahren“, „E-Mode“ und „Boost“ aktiv.

Powermeter zeigt, was der Hybridantrieb so treibt. Von zentraler Bedeutung ist darüber hinaus das sogenannte Powermeter (nicht zu verwechseln mit dem ePowermeter). Das Powermeter – als multifunktionales Display anstelle des Drehzahlmessers links in den Instrumenten integriert – informiert den Fahrer über den aktuellen Betriebszustand des Jetta Hybrid. Etwa die generelle Fahrbereitschaft („Ready“), die Rekuperation („Charge“), eine ökonomische Fahrweise („Eco“), das Boosten („Boost“) oder das rein verbrennungsmotorische Fahren mit dem TSI („Off“). Darüber hinaus wird in den Instrumenten das automatisch elektrische Fahren und das vom Fahrer manuell gewählte elektrische Fahren („E-Mode“) dargestellt.

Spielerisch erkennen, wie sparsam man fährt. Das Display des Audiosystems wird in die Informationsstrategie mit einbezogen. Ziel hier: eine besonders ökonomische Fahrweise. Das Untermenü „Zero Emission“ bietet deshalb eine grafische Darstellung der emissionsfreien Fahrzeit. Die Zero-Emission-Werte werden in Form eines Balkendiagramms prozentual dargestellt, wobei das Messintervall eines Balkens einer Fahrminute entspricht. Ein Wert von 100 Prozent etwa bedeutet, dass man den Jetta Hybrid in der entsprechenden Fahrminute vollständig emissionsfrei, also mit abgeschaltetem TSI-Motor, gefahren ist. Insgesamt wird maximal ein Zeitraum von 30 Minuten betrachtet.